Dies ist nicht die erste derartige Schlacht hier für Ungarn. Wir werden dem nicht zustimmen, dass ein gemeinsamer europäischer Standpunkt entsteht, zu dem auch Ungarn gehört und der für den Krieg ist. Ungarische Familien haben in den letzten drei Jahren wegen des Krieges etwa 2,5 Millionen Forint pro Haushalt verloren, und das muss ich aufhalten, dem muss ein Ende gesetzt werden. Wir dürfen nicht zulassen, dass die ungarischen Familien auch weiterhin für die wirtschaftlichen Folgen des Krieges zahlen müssen. Das geht auf eine einzige Weise, wenn wir Europa dazu bringen, ganz einfach den Präsidenten der Vereinigten Staaten in seinen Friedensbemühungen zu unterstützen, anstatt sich in Kriegsabenteuer zu stürzen. Und dann wird es Frieden geben. Das ist die Debatte, die stattgefunden hat. Wir konnten uns gegenseitig nicht überzeugen. Ich habe mein Veto gegen den gemeinsamen Standpunkt eingelegt. Auch der ukrainische Präsident hat sich an dieser Debatte beteiligt, und ich würde nicht sagen, dass er dies in freundschaftlicher Weise getan hat. Der ukrainische Präsident hat sich in seiner Rolle geirrt, er verhält sich so, als wäre er in der Europäischen Union, und er könnte es sich daher erlauben, einen schärferen Tonfall zu gebrauchen, aber er kann dies nicht. Er ist ein Bewerber, der in die Europäische Union kommen will. In Ungarn befragen wir derzeit die Menschen, was sie über den Beitritt der Ukraine zur Europäischen Union denken, und es ist vergeblich, wenn Herr Präsident Selenskyj uns drängt oder sich eben gerade auf den Kopf stellt, solange wir die Meinung der Ungarn nicht kennen, kann ich ihn hier darin nicht unterstützen.