Guten Tag!
Nun, das ist sogar aus dem Weltall zu sehen.
Meine Damen und Herren! Liebe Freunde! Feiernde Ungarn aus allen Teilen des Karpatenbeckens!
Ich heiße Euch herzlich willkommen! Willkommen, Wanderer der Freiheit! Unter uns sind einige, die schon vor 23 Jahren hier waren. Sie begrüße ich ganz besonders. Heute habt ihr die Straßen von Budapest, der Hauptstadt unseres Volkes, erneut eingenommen, gefüllt und mit einem würdevollen Festzug geschmückt. Ihr habt Flaggen, Glauben und Hoffnung mitgebracht, genau wie am 23. Oktober 1956. Heute donnern keine Waffen, sondern es erklingt Gesang. Es fließt kein Blut, sondern Fahnen wehen. Herzen schlagen im Gleichklang. Ungarische Herzen. Und wir gedenken. Der Jungen und Mädchen, Arbeiter und Mütter aus Pest, die keinen Ruhm erwarteten, nicht danach strebten, Helden zu sein, sondern nur ihr verwundetes Vaterland verteidigten. Wir sehen das Meer von Fahnen, eine Welle in den Nationalfarben, und hören wieder das Rauschen von 1956. Heute zeigen wir der Welt, dass Ungarn nicht vergisst, dass es die Hand seiner Helden nicht loslässt und jederzeit bereit ist, neue zu schaffen und in die Schlacht zu schicken.
Willkommen zum Friedensmarsch, der größten politischen Kraft Ungarns, der größten nationalen, patriotischen Bewegung Mitteleuropas, ja vielleicht sogar ganz Europas. Ihr seid groß, ihr seid mächtig. Ihr seid die wichtigste politische Bewegung ganz Europas, die es geschafft hat, ihr Land gegen den liberalen Zeitgeist und die Unterdrücker in Brüssel zu verteidigen. Ihr wart in der Lage, sechzehn Jahre lang – und wer weiß, wie lange noch – die einzige christliche, konservative und nationale Regierung Europas an der Macht zu halten. Ihr wart in der Lage, die einzige christliche und patriotische Verfassung Europas zu schaffen. Ihr wart in der Lage, die Grenzen Ungarns zu verteidigen und unser Land als einziges migrantenfreies Land Europas zu erhalten. Und Ihr wart als Einzige in der Lage, Eure Familien gegen das ganze Brüsseler Schlangennest zu verteidigen und die LMBTQ-Aktivisten aus den Schulen zu vertreiben. Ihr wart in der Lage, eure Kinder vor Ideen und Lehren zu schützen, die gegen die Natur und die Schöpfungsordnung verstoßen. Vielen Dank dafür!
Heute wünschen sich Millionen Europäer – von Portugal über Deutschland bis nach Litauen – eine solche politische Kraft und Bewegung für sich. Sie würden einen Arm dafür opfern, wenn sie ein migrantenfreies Land haben könnten. Sie würden Jahre ihres Lebens dafür geben, wenn sie die verrückten Genderaktivisten aus der Nähe ihrer Kinder vertreiben und aus den Schulen verbannen könnten. Und sie würden alles geben, nur um wieder ein freies, christliches und patriotisches Land zu haben. Wir mussten weder einen Arm noch Jahre unseres Lebens opfern, und wir müssen nicht alles geben, um ein normales Land zu haben, denn Ihr, ja, Ihr seid rechtzeitig aufgewacht, wart vernünftig, wart mutig, habt euch behauptet und habt durchgehalten. Danke, Bravo und Hut ab! Deshalb ist es würdig und recht, dass heute Ihr, gerade Ihr, der Friedensmarsch, auf dem Kossuth-Platz die Helden der Revolution feiert.
Denn 1956 ist das, was die letzten sechzehn Jahre für die Ungarn bedeuten. Die Revolution, meine Freunde, ist nicht nur ein paar Tage in der Vergangenheit, sondern der Moment, in dem eine Nation wieder an sich selbst zu glauben wagte. Vor den Augen der Welt entstand damals die Gewissheit, genau wie in den letzten sechzehn Jahren. Nichts ist unmöglich, es gibt nur kleinmütige und handlungsunfähige Regierungen. Deshalb gedenken wir heute nicht wirklich, sondern setzen fort, was sie begonnen haben. 1956 ist nicht vergangen. Es lebt dort in jedem ungarischen Herzschlag, in jedem wahren Wort, in allem, was in uns noch rein, mutig und frei ist.
Meine Freunde!
Wir Ungarn haben immer mehr Geschichte geschrieben, als wir selbst gebraucht haben. Auch andere haben reichlich davon bekommen. Wenn das ungarische Herz schlägt, hört es die ganze Welt. Auch 1956 hat sie es gehört, ja, sie hat es nicht nur gehört, sondern auch mitgebebt. Der gesamte Weltkommunismus wurde erschüttert, weil Budapest den unterdrückten Nationen ein Beispiel gab. Es gab denen Hoffnung, die unter Unterdrückung lebten. Es löste die Ketten der Angst, die die Seelen gefangen hielten. Und es lehrte die ganze Welt, dass Freiheit kein Geschenk, keine Gnade, sondern ein erkämpftes Recht ist. Ohne die Ungarn wäre der Kommunismus niemals gefallen. Ohne das Ungarn von 1956 hätte es kein Prag von 1968 gegeben, keine polnische Solidarność, die Berliner Mauer wäre nicht gefallen, und 1990 wäre auch die sozialistische Weltordnung nicht zusammengebrochen.
Meine Freunde!
Heute weiß man auf der ganzen Welt, dass die Ungarn ein Volk sind, das sich niemals aufgibt. Die Welt hat sich seit 1956 sehr verändert – 69 Jahre sind eine lange Zeit! –, aber eines hat sich nicht verändert und kann sich auch nicht verändern. Die Haltung. Die Haltung kann sich nicht verändern. Denn der Geist der Revolution lebt nicht im Kampf weiter, sondern in der Selbstachtung der Ungarn. 1956 ist ein Fest der Menschenwürde. Eine universelle Botschaft: Alle Völker haben das Recht, in Freiheit, Würde und Frieden zu leben. Wir sind stolz darauf, dass wir 1956 für die gesamte freie Welt gekämpft haben. Dennoch blieben wir auf uns allein gestellt. Man hat uns im Stich gelassen, wie immer, wenn es ernst wurde. 1956 ist der Beweis: Wir Ungarn haben der Welt immer mehr gegeben, als wir von ihr bekommen haben.
Meine Freunde!
Seit 1956 weiß jeder, dass es auf der Erde ein Volk gibt, dem die Freiheit in die Seele geschrieben steht. Dieses Volk sind wir. Wer dies 1956 zu lernen versäumt hat, konnte dies aus den letzten sechzehn Jahren lernen. Und heute sind die noch lebenden Helden von 1956, die unermüdlichsten Wanderer der Freiheit, hier bei uns. Sie sind die letzte Generation, die ihr Blut für die Freiheit Ungarns vergossen hat. Wir begrüßen sie. Danke, danke, danke!
Vor 69 Jahren gerieten die Ungarn in eine existenzielle Gefahr. Es drohte ihnen eine noch nie dagewesene Unterdrückung. Wir haben viele Schicksalsschläge erlebt und überstanden, Zehntausende von uns wurden in Ketten gelegt, ganze Landesteile wurden ausgelöscht, wir versteckten uns in unwegsamen und unbewohnbaren Gebieten und flohen zu Tausenden über das „Große Wasser”, aber was sich damals anbahnte, war beispiellos. Ein Großteil unseres Landes wurde uns genommen, und was übrigblieb, stöhnte unter fremder Besatzung. Die fremde Macht wollte auch unsere Seelen unterwerfen, unser Nationalbewusstsein auslöschen, unsere Vergangenheit verleugnen und uns die Lumpen ihrer verzerrten Ideale aufzwingen. Deshalb mussten wir zu den Waffen greifen. Deshalb mussten wir revoltieren. Und deshalb müssen wir immer wieder revoltieren, wenn Fremde uns aufzwingen wollen, wie wir zu leben haben.
Meine Freunde!
Die Ungarn verlangen nicht viel vom Leben. Uns genügt die Freiheit. Wenn es Freiheit gibt, gibt es alles, und alles ist möglich. Um den Rest kümmern wir uns selbst. Wir sind auch keine fordernde Spezies. Wir erwarten nicht viel von Fremden. Lob lässt uns kalt. Belohnungen interessieren uns nicht. Weder Preise, noch Urkunden, noch Orden. Wir wollen weder erobern noch Imperien aufbauen. Wir wollen anderen nicht vorschreiben, wie sie leben sollen, und wir belehren niemanden darüber, was das richtige Leben ist. Wir scheuen uns nicht vor den Aufgaben, die uns gestellt werden, und übernehmen sogar Missionen für eine gerechte Sache, aber wir streben nicht nach weltlichem Ruhm. Von uns aus kann jeder dem Unmöglichen nachstreben oder versuchen, aus faulen Eiern wieder Küken zu machen. Das ist ihre Sache, das geht uns nichts an. Wir verlangen nur eines, aber darauf bestehen wir. Man soll uns in Ruhe lassen! Versucht nicht, uns eure unrealistischen Träume aufzuzwingen. Man soll uns frei leben lassen!
Sehr geehrte Feiernde!
Wir kennen nur eine Freiheit. Die Freiheit der Ungarn. Das ist unsere, und daran halten wir fest. Und wir haben auch die Mittel dazu. Es nützt nichts, wenn die Mächtigen oder das sich selbst kläglich als Weltmacht einbildende Brüssel uns drohen. Wir knien nicht nieder, und wir haben immer ein paar Kniffe in petto. Der Statthalterrat ist bereits verschwunden, die Sowjets sind abgezogen, der IWF hat sich zurückgezogen, die migrationsfreundlichen Brüsseler sind davongelaufen. Keiner von ihnen konnte uns schlucken. Wir blieben ihnen im Hals stecken, und sie mussten noch froh sein, dass sie ohne größere Probleme davongekommen sind.
Meine Freunde! Sehr geehrte Feiernde!
Brüssel hat beschlossen, in den Krieg zu ziehen. Die den Krieg befürwortenden Länder haben bereits eine Kriegsallianz gegründet. Mit unnachahmlicher Eleganz nennen sie sie eine Koalition der Willigen. Sie sind bereit, andere in den Tod zu schicken. Sie sind bereit, noch mehr Waffen und noch mehr Geld in die Ukraine zu schicken. Sie haben den Krieg zwischen der Ukraine und Russland zu ihrem eigenen Krieg erklärt und sind damit in ihn auch eingetreten. Sie stecken bis zum Hals darin. Würde Brüssel die Friedensmission des amerikanischen Präsidenten nicht behindern, wäre der Krieg bereits vorbei. Jeder weiß: Wäre Donald Trump Präsident gewesen, wäre der Krieg gar nicht erst ausgebrochen, und würde man ihn jetzt nicht behindern, wäre schon Frieden.
Ungarn hat sich auf die Seite des Friedens gestellt. Der russisch-ukrainische Krieg ist nicht unser Krieg. Die Ungarn in der Karpatenukraine sind darin verwickelt worden wie Pilatus in das Credo. Auch von hier aus senden wir Euch die Botschaft: Wir haben euch nicht vergessen, wir sind bei Euch, wir denken an Euch und wir helfen Euren Familien. Nur das Land hat Grenzen, die Nation hat keine, und kein Ungar ist allein. An der Front fallen Zehntausende Soldaten. Die Zahl der Witwen, Waisen und Eltern, die ihre Kinder verloren haben, ist bereits unermesslich. Dieser Krieg ist zwar nicht unserer, aber er quält auch unser Leben. Der Krieg blockiert das Wachstum der europäischen und der ungarischen Wirtschaft. 185 Milliarden Euro wurden in diesen hoffnungslosen Krieg gesteckt. Und jetzt wollen sie den Europäern, darunter auch uns, weitere zehn Milliarden aus den Taschen ziehen. Das Geld der europäischen Bürger fließt in unzähligen Mengen in die Ukraine, und was wir dafür bekommen, sind hohe Energiepreise, Kriegsinflation, am Rande des Ruins balancierende Volkswirtschaften und geschlossene Tore einst weltberühmter europäischer Fabriken. Solange der Krieg andauert, wird es in Europa keine wirtschaftliche Entwicklung geben. Es ist ein Wunder, dass wir in der Lage sind, gleichzeitig das größte Wohnungsbauprogramm Europas und die größte Steuersenkungsrevolution Europas durchführen zu können.
Meine Freunde!
Brüssel hat kein Geld mehr. Sie haben kein Geld, aber sie wollen Krieg führen. Deshalb wollen sie die Steuern erhöhen, deshalb wollen sie die Renten besteuern, deshalb wollen sie die Senkung der Nebenkosten abschaffen. Sie wollen uns Kriegsabgaben auferlegen. Und deshalb wollen sie die Ukraine um jeden Preis in die Europäische Union hineinzwängen. Den Krieg nach Europa bringen, das Geld in die Ukraine hinausbringen. Das ist die alte Logik der Kolonialherren. Die geschwächten Länder aufteilen. Sie sprechen von Unterstützung für die Ukraine, aber auf der Tagesordnung steht bereits die Aufteilung der Ukraine. So war es jahrhundertelang. Die Milliarden, die sie der Ukraine geben, sind für sie kein weggeworfenes Geld, sondern eine Investition. Der Krieg ist für sie kein Grauen, sondern eine Chance. Ein Land zu kaufen, ein Land im Krieg aufzuteilen, ist am billigsten. Die Ukraine ist schon lange nicht mehr souverän, nicht mehr unabhängig und schon gar nicht mehr selbstständig. Ihr Schicksal liegt bereits in den Händen anderer.
Sehr geehrte Feiernde!
Die Ukrainer behandeln die Ungarn schlecht. Die Karpatenukrainer und auch uns. Trotzdem hilft Ungarn bei der Friedensstiftung. Das verlangt die christliche Moral und auch der gesunde Menschenverstand. Wir sind das einzige Land in Europa, in dem Frieden geschlossen und unter Dach und Fach gebracht werden kann, und wir sind dazu bereit. Wir wollen, dass die Ukraine mit der Union in Verbindung steht und dass wir eine strategische Partnerschaft eingehen. Aber wir wollen und werden nicht mit der Ukraine zum gleichen föderalen System gehören. Sie können weder in unserem militärischen noch in unserem wirtschaftlichen Bündnis Mitglied sein. Sie würden den Krieg hereinbringen, unser Geld hinausnehmen und unsere Wirtschaft ruinieren. Partnerschaft ja, Mitgliedschaft nein. Das ist der Wunsch der ungarischen Nation.
Sehr geehrte Gedenkende!
Heute steht in Europa nur Ungarn für den Frieden ein. Es gibt jene, die Frieden wollen, sich aber nicht trauen, dafür einzutreten, und lieber mit der Kriegsallianz marschieren. Das ist ihre Sache! Vielleicht sind sie nicht stark genug. Denn für den Frieden braucht man Stärke. Und die haben wir. Aber wir hatten sie nicht immer. Erinnert Euch daran, als die zweite ukrainische Front kam, war Ungarn besetzt, schwach und schutzlos. Heute stehen wir nicht unter deutscher Besatzung. Brüssel hat es bisher nicht geschafft, Budapest zu besetzen. Wir sind jetzt kein Ersatzvolk eines Reiches, das als Kanonenfutter an der Front eingesetzt wird. Wir sind Herr unserer eigenen Lage. Erinnert Euch daran, dass wir im Ersten Weltkrieg 660.000 und im Zweiten Weltkrieg 850.000 Menschenleben verloren haben. Das sind eineinhalb Millionen Menschen! Wenn sie nicht gestorben wären und ihre Kinder und Enkelkinder geboren worden wären, müssten wir uns heute keine Sorgen um den Bevölkerungsrückgang machen. Das darf nie wieder passieren! Wir konnten den Ersten und Zweiten Weltkrieg nicht verhindern, aber dem aktuellen bleiben wir fern.
Sehr geehrte Feiernde!
Wir sind jetzt eine starke und souveräne Nation, die Würde besitzt, sich selbst und ihre Zukunft bewahrt, auch wenn die Verräter lautstark „Slawa Ukraini!” rufen. Wir antworten nur: Ruhm sei Ungarn! Wer Nein zum Krieg sagt, ist auf unserer Seite. Wer Ungar ist, will Frieden. Wer Ungar ist, will leben. Wir geben unser Geld nicht her, wir übergeben unsere Waffen nicht, wir ziehen nicht in den Krieg und wir werden nicht für die Ukraine sterben, aber wir werden für Ungarn leben.
Meine Freunde!
In fünf Monaten muss unser Land über sein eigenes Schicksal entscheiden. Wir, die wir hier sind, wissen, was wir tun können, wir wissen, was wir tun müssen. Und was wir tun müssen, das tun wir auch. Wir sind bereit. Ihr seht: Wenn wir uns bewegen müssen, bewegen wir uns gemeinsam. Wenn strategische Ruhe geboten ist, warten wir auf den richtigen Moment. Und wenn der Moment gekommen ist und wir zuschlagen müssen, werden wir auch zuschlagen. Mit unseren Kugelschreibern – nur damit der Stimmzettel nicht zerreißt. Aber in den nächsten fünf Monaten müssen wir auch mit den getäuschten Ungarn sprechen. Wir dürfen auf keine einzige Seele verzichten, denn jeder Ungar ist für jeden Ungarn verantwortlich. Ich spreche nicht von ihren Anführern. Die haben ihre Herrchen. Sie wissen genau, was sie tun und warum. Aber es gibt viele Ungarn, die glauben, dass sie für eine gute Sache eintreten, wenn sie Brüssel und die von Brüssel hierher entsandten Marionettenregierungskandidaten unterstützen. Wir müssen ihnen sagen: Brüssel ist heute nicht die Hilfe, sondern die Gefahr. Die Europäische Volkspartei ist nicht unser Freund, sondern sie will uns nichts Gutes. Brüssel und seine ungarischen Beauftragten bringen keinen Fortschritt, sondern Krieg nach Ungarn. Diejenigen, die glauben, dass sie einen Regierungswechsel unterstützen, unterstützen in Wirklichkeit den Krieg, ganz gleich, ob sie dies wissen oder nicht. Sie unterstützen nicht den Regierungswechsel, sondern die Brüsseler Bürokraten, die uns den Migrationspakt aufzwingen und Ungarn zu einem Einwanderungsland machen wollen. Diejenigen, die einen Regierungswechsel wollen, wollen kein besseres Leben, sondern genau das Gegenteil: Sie unterstützen Steuererhöhungen, Rentenabgaben, die Abschaffung der Senkung der Nebenkosten und die Kürzung der Familienbeihilfen. Und das ist auch dann so, wenn sie das nicht wissen, nicht glauben oder nicht glauben wollen. Wir müssen also mit ihnen sprechen! Und wir müssen auch mit den jungen Menschen sprechen. Meine Freunde, das ist keine leichte Aufgabe. Vielleicht liegt der Fehler bei uns, aber wir müssen es trotzdem versuchen.
Nun, sehr geehrte Jugendliche Ungarns!
Revolutionen werden meist von jungen Menschen ausgelöst. So war es auch 1956. Und schon früher. Petőfi war 25 Jahre alt. Rákóczi war 27. Immer stehen die jungen Menschen an vorderster Front, sie hissen die Fahne der Freiheit. Wenn es nötig war, konnte die Nation immer auf sie zählen. Aber kann Euer Vaterland heute, wo es Euch wieder braucht, auf Euch zählen? Die Welt hat sich verändert. Die Realität wird von digitalen und virtuellen Räumen ersetzt. Es ist schwer zu unterscheiden, was Manipulation und was Realität ist. Gibt es überhaupt noch eine Realität? Wir glauben, dass es reale Dinge gibt. Die Realität ist Ungarn, Euer Heimatland. Die Realität ist auch die Freiheit, für die Eure Großeltern gekämpft haben und gestorben sind. Realität ist auch der Angriff. Unser Frieden, unsere Freiheit und unsere Sicherheit sind in Gefahr. Das ist die reale Welt. Und es ist auch real, dass alle, auch Ihr, gebraucht werden, um Ungarn zu verteidigen. Die Verteidigung des Vaterlandes ist eine gerechte Sache. Keine Manipulation, kein Schwindel, kein Betrug. Wenn Ihr Euch wünscht, dass das, was Ihr tut, Gewicht und Ernsthaftigkeit hat, dann steht für die gerechte Sache ein und legt los. Wage es und handele. Gehe Risiken ein. Schütze das, was am edelsten ist. Aber Ihr solltet wissen, dass das Brüsseler Imperium nicht will, dass Ihr Patrioten seid. Das Brüsseler Imperium will, dass Ihr heimatlose Europäer seid. Es will, dass Ihr in der virtuellen Welt bleibt. Es will, dass Ihr an Maschinen angeschlossen vor Euch hindöst. Es ist Zeit, sich zu erheben.
Sehr geehrte Jugendliche Ungarns!
Auch Ihr könnt Patrioten sein. Ihr könnt freie und stolze Ungarn sein. Aber zuerst müsst Ihr von der Maschine herunterkommen und die Brüsseler Infusion wegwerfen. Wacht auf, rebelliert, Euer Vaterland wartet auf Euch!
Meine lieben Freunde!
So steht es also. Uns sind wieder zwei Möglichkeiten geblieben. 1956 war es Freiheit oder Knechtschaft. Heute ist es Krieg oder Frieden. Es gibt kein Versteck und keinen Rückzug. Der Krieg würde uns unsere Zukunft nehmen. Das ist so, ganz gleich, ob es einem gefällt oder nicht. Ungarn steht den Kriegshetzern aus Brüssel im Weg. 1956 kamen sie mit Panzern, heute mit finanziellen Sanktionen. So wie sie damals ihre Handlanger fanden, so haben sie auch heute ihre Slim-Fit-Handlanger für den Brüsseler Masterplan. Die gute Nachricht ist, dass wir die Wahl haben. Die Befürworter des Friedens versammeln sich. Nach Italien und der Slowakei hat sich auch in Tschechien der Wind gedreht, in Polen dreht er sich ebenfalls, der Präsident der Vereinigten Staaten steht hinter uns, und die Erde bewegt sich unter den Füßen der europäischen liberalen Elite. Und wir sind auch da. 1956 war Budapest die Hauptstadt der europäischen Freiheit, 2025 ist Budapest die Hauptstadt des europäischen Friedens.
Meine Freunde!
Die Zusammenarbeit der europäischen Völker ist seit Jahrhunderten die großartigste Idee, doch sie ist dennoch zu einer Unterdrückung durch Brüssel geworden. Mit ihnen kann man sich nicht einigen. Sie kennen nur noch Unterwerfung. Wer mit Brüssel verhandelt, hat sich unterworfen. Er hat sich der Migration unterworfen und er hat sich den Kriegsplänen unterworfen. Es gibt keinen goldenen Mittelweg. Europäische Union ja, Brüssel nein.
Meine Freunde!
Nächstes Jahr müssen wir der Welt zeigen, dass es im Herzen Europas eine Nation gibt, die sich nicht scheut, ihren eigenen Weg zu gehen. Es gibt eine Nation, die sich nicht erpressen Ungarn, die Wanderer der Freiheit. Und solange wir hier sind, auf diesem Platz, und solange es auch nur einen einzigen Ungarn auf der Erde gibt, wird es jemanden geben, der sagt: Hier wird Frieden herrschen, denn wir wollen Frieden. Und es wird Freiheit geben, denn wir sind zur Freiheit geboren.
Der liebe Gott über uns allen, Ungarn vor allen Dingen! Vorwärts, Ungarn!
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